Was ist eine Blühpatenschaft – und wie wirkt sie wirklich?

Eine Blühpatenschaft ist eine der einfachsten Möglichkeiten, aktiv etwas gegen das Insektensterben zu tun. Doch was steckt genau dahinter – und wie wirkt sie wirklich?

Was ist eine Blühpatenschaft?

Bei einer Blühpatenschaft übernimmst du die Patenschaft für eine landwirtschaftliche Fläche, die in eine artenreiche Blühwiese verwandelt wird. Ein regionaler Landwirt sät eine mehrjährige, heimische Blühmischung aus – ganz ohne Pestizide und chemischen Dünger. So entsteht neuer Lebensraum für Bienen, Hummeln, Schmetterlinge und viele weitere Insekten.

Warum Blühwiesen so wichtig sind

Die Bestände vieler Insekten gehen seit Jahren dramatisch zurück – Hauptgründe sind der Verlust von Lebensräumen, Flächenversiegelung, Pestizide und der Klimawandel. Dabei sind bestäubende Insekten unverzichtbar für die Bestäubung von Wild- und Nutzpflanzen, für unsere biologische Vielfalt und für eine stabile Nahrungsmittelversorgung. Blühwiesen bieten Nahrung und Rückzugsraum – genau dort, wo er fehlt.

Wie funktioniert eine Blühpatenschaft?

Du wählst deine Flächengröße (bereits ab 10 m²) und deine Region. Der Landwirt sät die Blühfläche im Frühjahr, die von Frühjahr bis Herbst blüht. Du erhältst ein persönliches Blühflächen-Zertifikat und kannst dein Stück Natur besuchen.

Was kostet eine Blühpatenschaft – und für wen lohnt sie sich?

Der Preis richtet sich nach der Flächengröße. Eine Blühpatenschaft eignet sich für Privatpersonen als Beitrag oder nachhaltiges Geschenk und für Unternehmen als sichtbarer Beitrag zu Biodiversität, ESG und CSR.

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