Bluehpatenschaften
Anschauungsbild zu den von Feldwerk positiv beeinflussten EU-Sustainability-Goals

Es gibt zahlreiche natürliche Probleme – packen wir sie an!

Stichwort Sustainability Goals: Insektensterben, Waldsterben, bedrohte Bestände bei zahlreichen Vögeln und Kleintieren, die bedrohte Biodiversität sowohl in unserer Heimat als auch im gesamten europäischen Raum: Es ist fünf vor zwölf, wenn es darum geht, unser ökologisches Gleichgewicht wieder herzustellen. Das hat auch die Europäische Kommission erkannt. Und zum Schutz unseres Planeten und für eine bessere Zukunft 17 nachhaltige Entwicklungsziele festgelegt, die sogenannten “EU Sustainability Goals”.

Bei den EU Sustainability Goals stehen ökologische, ökonomische und soziale Ziele im Mittelpunkt, für die jeder Einzelne Verantwortung übernehmen soll. Diese Ziele stellten die Initialzündung für die Gründung von Feldwerk dar.

 

Jetzt Artensparer werden!

Durch dein Engagement bei Feldwerk leistest du einen wertvollen Beitrag, bereits sieben der insgesamt 17 Sustainability Goals zu erreichen:

Dieser Sustainability Goals beinhalten:

  • Mehr Ökolandbau
  • Vermeidung von Überdüngung
  • Intakte Ökosysteme
  • Nachhaltige Städteplanung
  • Klimaschutz (wichtig für unsere Insekten)
  • Schutz von natürlichen Lebensräumen
  • Stabilisierung und Erhaltung der Biodiversität
  • Kooperation mit Partnern im Bereich Umwelt und Naturschutz

Auszug aus den Zielen für nachhaltige Entwicklung der EU-Länder:

Das Insektensterben ist ein besorgniserregendes Phänomen. Es macht die Tragweite der Bedrohung von Leben an Land sichtbar. Die Welt hat erkannt, wie sehr die Biodiversität bedroht ist und wie groß die Umweltschäden sind. Deshalb hat sie entschieden, Landökosysteme zu schützen, wiederherzustellen und ihre nachhaltige Nutzung zu fördern.

Insekten sind ein integraler Bestandteil der biologischen Vielfalt und spielen in unseren Ökosystemen eine wichtige Rolle. Sie sind die artenreichste Gruppe aller Lebewesen und stellen gut 70 Prozent der Tierarten weltweit. Doch sowohl die Gesamtmenge als auch die Artenvielfalt der Insekten ist in Deutschland in den letzten Jahrzehnten stark zurückgegangen.

Wir sind alle ein Teil des Ganzen und unser Handeln ermöglicht uns in einer lebenswerten Umwelt zu leben. Je eher wir damit anfangen, sie zu schützen, desto größer ist unsere Aussicht auf Erfolg. 

Deshalb werde jetzt zum Feldheld bei Feldwerk und unterstütze uns dabei, unsere sieben Sustainability Goals zu erreichen und nachhaltige Lebensräume zu schaffen.

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Wer sind wir und was machen wir?

Statement unseres Naturwissenschaftlers Moritz Baumeister

Wir sind auf hohe Qualität bedacht und stellen und immer wieder Begutachtungen gegenüber!

Unser Umweltwissenschaftler Moritz Baumeister

An dem Feldwerk Projekthintergrund “Sustainability Goals” schätze ich sehr, dass es die Verantwortung der Akteure klar kommuniziert. Neben den staatlichen Institutionen und LandwirtInnen sind auch die Menschen der Zivilgesellschaft in der Verantwortung. Das wird gerne vergessen. 

Ich hoffe, dass das Projekt dazu beitragen kann, dass sich die BürgerInnen dieser Verantwortung bewusst werden und zugleich auch Lösungsansätze anbietet, wie sich lokal vor Ort gemeinsam etwas Positives für den Naturschutz bewirken lässt.

Ein wichtiger Aspekt im Naturschutz in der Agrarlandschaft ist die Schaffung von mehr Struktur, die die seit spätestens den 70er Jahren eintöniger gewordenen Agrarlandschaften mit groß angelegten Feldern durchbrechen. Eine Blühwiese mit heimischen Wildblumen ist einer der zentralen Ansätze, um den Rückgang der Diversität in der Agrarlandschaft zu stoppen. Diese sind insbesondere dienlich als Nahrungsgrundlage für Insekten. Welche wiederum die Nahrungsgrundlage für Tiere höher in der Nahrungskette bilden. .

Derartige Maßnahmen werden mit jedem Tag immer dringlicher, denn nur wenn unsere Felder, auf denen unsere Nahrung wächst, in intakte Ökosysteme eingebettet sind, kann unsere Versorgung mit Nahrungsmitteln nachhaltig gewährleistet werden. Und kein Mensch kann sagen, mit welcher verschwundenen Art es eine Art zu viel sein könnte und unsere Systeme nicht mehr ausreichend funktionieren, um die Ernährung sicherzustellen.

Sind Wildblumenwiesen mit heimischen Arten eine sinnvolle Maßnahme gegen das Insektensterben?

Das Feldwerk-Team war mit dieser Frage an mich herangetreten und ich werde nun aus meiner, dem Naturschutz zugewandten, Perspektive ein paar Worte darüber verlieren.

Seit spätestens 1992 mit dem Unterzeichnen der Biodiversitätskonvention von 168 Staaten sowie der Europäischen Union ist der weltweite Rückgang der biologischen Vielfalt ins Zentrum politischer Bestrebungen gerückt. Seitdem sind viele Bemühungen, den Artenrückgang zu stoppen, auf internationaler, nationaler und lokaler Ebene gewachsen. Jedoch wurde mit der Zeit klar, dass es trotz aller Bemühungen keine Trendumkehr gibt und das Artensterben ungebremst weitergeht. Als Erklärung dient meist, dass die Ursachen des Biodiversitätsrückganges trotz der Bestrebungen sich sogar eher ausgeweitet und intensiviert haben. 

Eine dieser Ursachen ist die derzeitige Art und Weise wie wir als Gesellschaft für unsere Nahrungsmittelgewinnung Landwirtschaft betreiben. Das Wort Kulturlandschaft ist mittlerweile weniger zutreffend als die Begrifflichkeit Produktionslandschaft, in der es nicht um den Erhalt der natürlichen Lebensraumfunktionen geht, sondern primär um effiziente Produktion. Unsere heutige Agrarlandschaft zeichnet sich meist eher durch Strukturarmut als durch Vielfalt aus. Das ist ein Problem für den Erhalt von Biodiversität, da der Grad an Landschaftsheterogenität und damit die Diversität an ökologisch relevanten Strukturen meist positiv mit der Vielfalt an Arten korreliert.

Eine Möglichkeit in der Landschaft mehr Heterogenität zu schaffen, ist das Umwandeln von intensiv bewirtschafteten Flächen in naturnähere Flächen. Blumenwiesen mit heimischen Arten als Bestandteil der Landschaft auf bisher intensiv bewirtschafteten Flächen anzulegen ist daher eine der Biodiversität auf lokaler Ebene zuträgliche Maßnahme. Einer Wildblumenwiese mit heimischen Arten Raum im Landschaftsmosaik einzuräumen hat das Potential eine von vielen Stellschrauben zu sein an denen es zu drehen gilt, um den Weg hin zu einer nachhaltigeren Landnutzung einzuschlagen, in der der Rückgang der Arten abgefangen werden kann. 

Es kann insbesondere dann von Bedeutung sein, wenn eine Blühpatenschaft mit der Einsicht einhergeht, dass wir gemeinsam in naher Zukunft viele Stellschrauben gleichzeitig drehen müssen, um die Katastrophe des Artenverlustes wenigstens abzumildern]. Daher ist der lokale Beitrag des Feldwerk-Projektes zum Erhalt der verbliebenen „Artenreste“ unserer Kulturlandschaft durch das Anlegen von Wildblumenwiesen mit heimischen Arten meiner Ansicht nach ein sinnvoller Schritt in die richtige Richtung.

von Moritz Baumeister

Sustainability Goals: Warum wir welches Saatgut verwenden

Mit dem Ziel, die Sustainability Goals zu erreichen, liegt bei der Auswahl unseres Saatgutes unser Augenmerk auf artenreichen, teils regionalen Mischungen. Diese sind auf die unterschiedlichen Verhältnisse vor Ort (Boden, Wetter, etc.) angepasst. Die meisten Mischungen bestehen aus einer Kombination aus Wildkräutern und Kulturarten.

Die nektarreichen Kulturarten sind einjährig und verfrieren über den Winter. Sie haben aber den Vorteil, dass sie schnell zur Blüte kommen und im ersten Jahr für eine höhere Wertigkeit der Flächen sorgen. 

Die mehrjährigen Wildblumen, -kräuter und -stauden brauchen deutlich länger und zeigen ihre volle Pracht oft erst im zweiten Jahr. Diese allgemein gängige Zusammensetzung der Mischungen haben auch wir auf unseren Feldern ausgesät.

Unser Saatgut

  • Schafgarbe
  • Wiesen-Kerbel
  • Kornblume
  • Wiesen-Flockenblume
  • Skabiosen-Flockenblume
  • Wegwarte
  • Wilde Möhre
  • Tüpfel-Hartheu
  • Zahnöhrchen-Margerite
  • Kuckucks-Lichtnelke
  • Rosen-Malve
  • Wilde Malve
  • Klatsch-Mohn
  • Pastinak
  • Natternkopf
  • Spitz-Wegerich
  • Feldrittersporn
  • Braunelle
  • Scharfer Hahnenfuß
  • Rote Lichtnelke
  • Rote Lichtnelke
  • Weiße Lichtnelke
  • Leimkraut
  • Goldrute
  • Rainfarn
  • Ringelblumen
  • Feld-Thymian
  • Schwarze Königskerze
  • Kleinblütige Königskerze
  • und weitere
  • Dill
  • Borretsch
  • Acker-Leindotter
  • Färber-Distel
  • Echter Koriander
  • Echter Buchweizen
  • Erbsen
  • Fenchel
  • Ramtillkraut
  • Sonnenblume
  • Saat-Lein
  • Hornklee
  • Hopfenklee
  • Saat-Luzerne
  • Weißer Steinklee
  • Gelber Steinklee
  • Petersilie
  • Rainfarn-Phazelie
  • Phacelia
  • Rot-Klee
  • Sonnenblumen
  • und weitere
Monatliche Übersicht über den Verlauf eines Feldwerk-Blühjahrs

Sustainability Goals: So sieht bei Feldwerk ein Blühjahr aus

Um im Rahmen unserer Projekte die Sustainability Goals zu erreichen, bleiben unsere Flächen für mindestens zwei Jahre bestehen. Für die Pflege der Flächen (Mahd, Schröpfschnitt, etc.) stehen wir im Austausch mit den Herstellern der Saatgüter und werden zudem von einem Biologen in allen diesbezüglichen Fragen beraten.

 

 

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Sustainability Goals: Hintergrundwissen zum Insektensterben in Deutschland

Die Insektenbestände zum Beispiel von Bienen und Hummeln sinken seit Jahren drastisch. Das verdeutlicht die nebenstehende Grafik:

Hierfür gibt es viele Gründe: Das fängt an mit dem Verlust von natürlichen Lebensräumen aufgrund der zunehmenden Urbanisierung sowie Flächenversiegelung, geht über den zunehmenden Einsatz von chemischen Düngemitteln und reicht bis hin zum Klimawandel.

Besonders bestäubende Insekten wie zum Beispiel Honig- und Wildbienen sind für den Erhalt unserer hiesigen Biodiversität und als indirekter Nahrungslieferant unersetzlich. Dies verdeutlicht die Grafik.

Blühpatenschaft: Diese Zahlen zum Insektensterben verdeutlichen den drastischen Negativtrend
Anschauungsgrafik Artenfortbestand Wildbienenarten und Bestäubungsauswirkungen

In Deutschland gibt es 33.000 Insektenarten, das sind ungefähr 75% aller hier bekannten Arten. Hierzu zählen unter anderem Bienen, Schmetterlinge und Käfer. Insekten erfüllen viele wichtige Aufgaben. Hier die drei Wichtigsten:

  1. Insekten sind die wichtigsten Bestäuber unserer Erde. Sie bestäuben 75% unserer Nutzpflanzen und sogar 90% der Wildblumen. Ohne diese kleinen Helfer gäbe es z.B. fast kein Gemüse und Obst.
  2. Insekten sind ein wichtiger Verwerter von organischen Abfällen. Sie zersetzen u.a. Laub, Holz und Kadaver von toten Tieren. Die Abbauprodukte, die die Insekten dabei freisetzen, werten die Böden auf und machen sie fruchtbarer.
  3. Insekten sind wichtiger Bestandteil der Nahrungskette. Sie dienen vielen anderen Tierarten als Nahrungsgrundlage, wie z.B. Vögeln und Amphibien. Diese Arten dienen wiederum anderen als Futter. Verringert sich die Zahl der Insekten, finden auch andere Tiere weniger Nahrung und auch ihre Zahl geht zurück.

Aus diesen Gründen ist es sehr wichtig, die natürlichen Lebensräume der Insekten zu schützen. Und Maßnahmen zu ergreifen, die ihr Überleben sichern.

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Grafik zu bedrohten Arten

Das Artensterben eines der größten Probleme unserer Zeit!

Wir brauchen Insekten an jedem Ort, deshalb setzt sich Feldwerk für den Erhalt der Artenvielfalt vor Eurer Haustür ein.
Kein Mensch kann sagen mit welcher verschwundenen Art es eine Art zu viel sein könnte und unsere Systeme nicht mehr ausreichend funktionieren, um die Ernährung sicherzustellen.” (Moritz Baumeister, Naturwissenschaftler, Georg-August-Universität Göttingen)
Das Insektensterben ist Fakt und der Rückgang wirklich drastisch. Es sterben nicht nur einzelne Arten aus, die Häufigkeit der Insekten insgesamt hat sehr stark abgenommen, mit katastrophalen Folgen. Fast alle Vogelarten sind zumindest für die Aufzucht ihrer Jungen auf Insekten angewiesen. Geht es den Insekten schlecht, leiden also auch die Vögel und viele andere Tiere in der Nahrungskette.
Quelle: www.spektrum.de

Der Nutzen der Biene

Die Biene ist, neben dem Rind und Schwein, eines der drei wichtigsten Nutztiere. Zum Verständnis: Während Bienen rund 120 000 Kilometer umherschwirren müssen, um 500 Gramm Honig zu produzieren, bestäuben sie den Angaben zufolge – ganz nebenbei – rund 75 Millionen Blüten. Sie sorgen damit für unsere Nahrungsmittelversorgung und für eine hohe DIversität weltweit.

Quelle: www.dw.com

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Sustainability Goals: Hintergrundwissen zum Waldsterben in Deutschland

Erinnern wir uns an die heftigen Stürme zu Beginn der Jahre 2018 und 2022. Oder an die extreme Trockenheit in den Jahren 2018, 2019, 2020, 2022 sowie 2023: Diese Geschehnisse hatten einen enorm negativen Einfluss auf die Vitalitär der Bäume und auf das ökologische Gleichgewicht in deutschen Wäldern. 

Erschwerend kam seit 2018 eine anhaltende Massenvermehrung von Borkenkäfern hinzu. Diese verursachten und verursachen in unseren Fichtenwäldern große Schäden. Aber auch unsere Laubwälder kamen nicht ungeschoren davon: anhaltende Trockenheitsperioden und die dadurch begünstigte Verbreitung von Sekundärschädlingen führten zu biologischen Beschädigungen an Buchen und Eichen.

Ferner reduzierten sich die Baumbestände durch ein verstärktes Aufkommen von Waldbränden in den Hitzejahren 2018, 2019 sowie 2022.

Summa summarum erfasste man für die Jahre 2018 bis 2022 einen Schadholzanfall in einer Größenordnung von 255 Mio. Festmetern (Stand: 30.03.2023). Laut Experten beträgt die Waldfläche, welche wieder aufzuforsten ist, rund 500.000 Hektar. 

Der Großteil der deutschen Bevölkerung sorgt sich um unsere heimischen Wälder. Das veranschaulicht folgende Grafik:

 

Schaubild Baumpatenschaft - Deutsche sorgen sich um ihren Wald.

Sustainability Goals: zusätzliche Gründe für das Waldsterben

Schon in den 80er Jahren wurden in Deutschland öffentliche Diskussionen über das Thema Waldsterben geführt. Diese waren hauptsächlich durch drei Themen geprägt: Luftverschmutzung, saurer Regen und der resultierende Rückgang der Baumbestände. 

In den vergangenen Jahren sind weitere Gründe dazugekommen:

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