Was leistet eine Blühwiese wirklich? Das Monitoring dahinter

Forschungsprojektgrafik_Wago

Biodiversität ist längst mehr als ein schönes Nachhaltigkeitsthema. Sie wird zunehmend zu einem messbaren Faktor für Unternehmen. Bleibt die Frage: Was leistet eine Blühwiese eigentlich – in Zahlen?

Ein Monitoring-System für Blühflächen

Gemeinsam mit dem Fraunhofer IEM und WAGO haben wir im Forschungsprojekt „Blühwiesen-Monitoring“ genau das entwickelt: ein System, das Blühflächen, Artenvielfalt und ökologische Wirkung systematisch erfasst – von Bodenproben über eDNA-Analysen bis hin zu einem LCA-Modell zur Berechnung der CO₂-Wirkung.

Aus Beobachtung werden Daten. Aus Daten werden Erkenntnisse. Und aus Erkenntnissen werden bessere Entscheidungen.

Was das Monitoring liefert

  • Standardisierte Kennzahlen zu Biodiversität, Bodenqualität und CO₂-Wirkung
  • Aufbereitung für Nachhaltigkeitsberichte entlang von CSRD- und ESG-Anforderungen
  • Einblicke direkt auf der Fläche statt abstrakter Zahlenkolonnen

Warum sich der frühe Einstieg lohnt

Wer heute beginnt, Biodiversität zu managen, verschafft sich einen Vorsprung in einer Wirtschaft, die zunehmend von naturbezogenen Risiken beeinflusst wird. Berichtspflichten werden konkreter – wer dann bereits belastbare Daten vorliegen hat, muss nicht improvisieren.

Vorgestellt haben wir das Monitoring beim FeldwerkDialog 2026 in Löhne, direkt auf der Fläche.